Motorsteuerung, elektronisch

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Halbleiterschütze

Einführung Übereinstimmung mit Industrienormen und Zertifizierungen Produktauswahl Technische Daten Ungefähre Abmessungen Stromüberwachungsbetrieb Multifunktionaler, analoger Betrieb
Multifunktionaler, analoger Betrieb

Produktbeschreibung

Das Analogsteuerungs-Halbleiterschütz der Serie 156-B… ist ein einphasiges Gerät, das proportionale Ausgangsleistung im Verhältnis zum angewandten Signalpegel der Analogsteuerung zur Verfügung stellt. Dieses mikroprozessorgestützte Gerät bietet 5 verschiedene und in einem Paket integrierte Schaltmodi. Ein Wahlschalter an der Vorderseite des Geräts dient zum Auswählen des bevorzugten Betriebsmodus, z. B. Phasenwinkel, dezentraler voller Zyklus oder Steuerung von Entladungsstößen. Dank dieser multifunktionalen Auswahl eignet sich dieses Halbleiterschütz optimal zur Steuerung der unterschiedlichsten Lasten, wie z. B. Heizungen und Leuchten. Das Steuersignal kann 4–20 mA oder 0–10 V DC aufweisen. 4 mA oder 0 V entsprechen einer Nullausgangsleistung, während 20 mA oder 10 V DC der vollen Ausgangsleistung entsprechen.



Das Produkt kann auf einer DIN-Schiene oder in einem Chassis montiert werden und wird mit einem integrierten Kühlkörper geliefert.


Betrieb

MODE 1:

Der Phasenwinkel-Schaltmodus funktioniert nach dem Prinzip der Phasenwinkelsteuerung, d. h. der Ausgangsschaltpunkt in der AC-Sinuswelle hängt von dem auf den Eingang angewandten Signalpegel ab. Das Halbleiterschütz wird immer dann ausgeschaltet, wenn der Ausgangsstrom durch null geht. Siehe Abbildung 1.



MODUS 2:

Der dezentrale Modus stellt verschiedene vollständige Zyklen zur Verfügung, die abhängig vom Steuereingang gleichmäßig über eine feste Zeitspanne von 1,28 s bei 50 Hz (1,07 s bei 60 Hz) verteilt sind. Beispiel: Wurde der Steuereingang auf 50 % gesetzt, ist der Ausgang des Halbleiterschützes einen Zyklus lang eingeschaltet und einen Zyklus lang ausgeschaltet. Siehe Abbildung 2.



MODUS 3, 4, 5:

Im Stromstoß-Schaltmodus werden abhängig vom Steuerungseingang über die festen Zeiträume 1 s, 3 s oder 10 s für die MODI 3, 4 und 5 verschiedene vollständige Zyklen generiert.



Beispiel: Wenn Modus 4 (3-Sekunden-Stromstoß) konfiguriert ist und der Steuereingang bei 50 % liegt, ist der SSC-Ausgang 1,5 s lang eingeschaltet und 1,5 s lang ausgeschaltet. Siehe Abbildung 3.

Modi 2, 3, 4 und 5 verwenden das Nullschaltprinzip und gewährleisten damit weniger Störstrahlung und leitungsbedingte Störungen. Die dezentralen und Stromstoß-Schaltmodi werden für die Leuchtensteuerung aufgrund des Leuchtenflimmerns nicht empfohlen.


LED-Anzeige



Die obere ROTE LED zeigt den Laststatus an. Sie wird eingeschaltet, sobald die Last aktiviert wurde. Die grüne LED zeigt den Status des Steuereingangs an.





Wird Steuerstrom (für die Bestellnummer 156-Bxx…C1) auf die Klemmen A1–A3 angewandt, leuchtet die grüne LED schwach auf. Ihre Intensität erhöht sich mit der Höhe des Steuerstroms.





Für die Bestellnummer 156-Bxx…V1, wird die grüne LED eingeschaltet (flimmert), wenn Speisespannung auf die Klemmen A2–A4 angewandt wird. Sobald Steuerspannung auf die Klemmen A1–A3 angewandt wird, leuchtet die grüne LED vollständig auf, wenn eine Spannung vorliegt, die über der Schwellenspannung liegt (ca. 0,5 V). Beachten Sie, dass beim ersten Aktivieren des Geräts (Spannungssteuerungsversion) Netzspannung vorhanden sein muss, damit die grüne LED den Steuerungsstatus anzeigt.


Übertragungsmerkmale

Ausgangsleistung als Funktion des Steuereingangs

Steuerstrom [mA] Steuerspannung [V DC] Ausgangsleistung [%]
4 0 0
8 2,5 25
12 5 50
16 7–5 75
20 10 99
  
 

Modusauswahl


Funktionsdiagramm

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